Du denkst zu viel – und genau deshalb kommst du nicht vorwärts

Shownotes

Du denkst viel. Vielleicht sogar zu viel. Du analysierst, reflektierst, spielst Möglichkeiten durch – und trotzdem kommst du nicht wirklich vorwärts.

In dieser Folge von Zwüschat da Ohre geht’s um ein Thema, das sich klug anfühlt, aber dich heimlich blockiert: Overthinking.

Warum Überdenken nichts mit Tiefe zu tun hat, sondern oft mit Vermeidung. Weshalb dein Gehirn dich lieber sicher hält als erfolgreich. Und wieso du nicht mehr Klarheit brauchst, sondern mehr Bereitschaft, trotz Unsicherheit zu handeln.

Wenn du merkst, dass du viel im Kopf bist, aber zu wenig ins Tun kommst – dann ist diese Folge genau für dich.

🔥 Das erwartet dich in dieser Episode: Warum Overthinking dich ausbremst, ohne dass du es merkst Was wirklich hinter „Ich muss mir das noch überlegen“ steckt Warum Klarheit oft erst durch Handeln entsteht Wie du Entscheidungen triffst, ohne alles zu zerdenken Konkrete Impulse, um aus dem Gedankenkarussell auszusteigen

🎯 Für wen ist diese Folge? Für dich, wenn du: viel nachdenkst, aber zu wenig umsetzt Entscheidungen hinauszögerst dich oft „noch nicht bereit“ fühlst mehr ins Handeln kommen willst

Transkript anzeigen

00:00:00: Ciao!

00:00:01: Du lassest die Vierzigstfolge mit dem Titel «Du denkst viel» und genau darum kommst du nicht fahrwärts, vom Padkast zwischen den Ohren.

00:00:10: In dieser Folge geht es um etwas was sich unglaublich klug anfühlt – und die Gleichzeiten komplett blockieren kann.

00:00:18: Dies eignet Denken.

00:00:20: Warum überdenken nichts mit Tiefen zu tun hat sondern oft mit Vermeidung?

00:00:25: Warum das Hirn, die lieber sicher hält, steht erfolgreich Und wieso du nicht immer mehr Sicherheit und Klarheit brauchst, sondern mehr Bereitschaft trotz Unklarheit zu handeln.

00:00:38: Wenn du merkst, dass du zu viel analysierst, reflektierst und trotzdem nicht richtig zu duch hast – genau dann ist die Folge ziemlich richtig für dich!

00:00:47: Unter anderem hörst du folgende Aussage in diesem Podcast Ich wünsche dir gute Unterhaltung und vielleicht ein bisschen Inspiration.

00:01:11: Kennst du die Momente, in der du dir selbst sagst?

00:01:26: Das habe ich mir aber gut überleitet!

00:01:28: Und sich es irgendwie noch richtig anfühlt so nach... Sicherheit, Klarheit nach Kontrollen nach einem sauberen Innenprozess.

00:01:37: Du hast dir Zeit genommen!

00:01:39: Du hast reflektiert und überleitet.

00:01:42: Du spielst verschiedene Optionen durch.

00:01:45: Vielleicht hast du sogar eine Pro- und Contra-Liste gemacht?

00:01:49: Und wenn man von aussen darauf schaut, sieht das alles ziemlich vernünftig aus.

00:01:55: Ja, das Problem ist nur... In ganz vielen Fällen passiert währenddessen genau nichts.

00:02:01: Du bewegst dich nicht Du entscheidest nicht, du gehst keinen Schritt weiter.

00:02:06: Und das Denken fühlt sich erstaunlich produktiv an.

00:02:10: Fast so als wirst du schon zu mitten im Tuo sein obwohl du eigentlich noch am gleichen Punkt wie am Anfang stehst.

00:02:18: Nein!

00:02:18: Ich sage dir das nicht damit du dich irgendwie schlecht fühlen musst.

00:02:22: So ein genauer.

00:02:23: das ist einer der elegantesten Selbsttäuschungsmechanismen die wir Menschen haben.

00:02:29: Überdenken wirkt wie Fortschritt ist aber einfach nur Stillstand mit einem guten Image.

00:02:37: Und ja, ich nehme mich hier überhaupt nicht raus.

00:02:40: Ja... Ich bin ehrlich, ich bin richtig gut drin!

00:02:44: Ich konnte Sachen auseinander analysieren aus verschiedensten Perspektiven beleuchten, Szenarien durchdenken und Risiken abschätzen.

00:02:54: Wenn ich das alles einmal gemacht habe, hatte ich das Gefühl, dass ich sehr produktiv war.

00:03:01: In Wirklichkeit haben sie mich einfach nur effizienter von abgehalten in das Handeln zu kommen.

00:03:08: Ein klassisches Beispiel kennst du von mir selbst.

00:03:12: Du nimmst dir vor, um mal kurz schocken gehen.

00:03:15: Nicht kompliziert!

00:03:16: Einfach aus der Schuhe an loslaufen und dann meldet sich dein Kopf.

00:03:22: Plötzlich geht es nicht darum zu schockern sondern um die optimale Tageszeit und Trainingsmethode um Ernährung nach der Vorurteile Um Herzfrequenzzone, vielleicht sogar um die Frage ob deine aktuelle Laufschuhe überhaupt noch geeignet sind für so etwas.

00:03:39: Und während du dich mit all diesen Fragen beschäftigst, vergeht Zeit nicht viel aber genug und am Ende hast du ihn vielleicht gleich um Gucci und schaust du Lauf-Schuhe auch im Internet?

00:03:51: Bist mental bestens vorbereitet ... Aber noch kein einziger Schritt tschockt!

00:03:59: Wenn denken Kalorien verbrennen würde, wäre auch ich ein Hohenthopfer.

00:04:06: Und spannender der drei Stoch?

00:04:08: Es fühlt sich überhaupt nicht wie eine Vermeidung an!

00:04:11: Es fühlte sich nach Verantwortung und Gründlichkeit.

00:04:15: Nach dem Wunsch es richtig zu machen... ...und genau das macht so typisch.

00:04:22: Denn nie mehr Zeit in der ernten Moment hört damit auf.

00:04:26: Gegenteil oft bekommst du sogar noch Bestätigung dafür.

00:04:30: Ja, das finde ich gut wenn du dir das gründlich überlegst.

00:04:34: Klar!

00:04:35: Es ist gut sich Sachen zu überlegen.

00:04:38: Die Frage ist nur... Ab wen gibt es?

00:04:41: Ab wann wird das Denken nicht mehr zum Werkzeug sondern zur Ausrede?

00:04:52: In der Psychologie gibt's für dieses Phänomen ein Begriff Rumination.

00:04:57: Das klingt erst einmal harmlos beschrieben aber doch etwas sehr Konkretes Nämlich das gedankliche Kreisen das Wiederheuer von Gedanken, bei dem immer wieder der gleiche Inhalt durchgeht ohne wirklich zur neuen Erkenntnis zu kommen.

00:05:15: Studien zeigen da ziemlich klar, dass genau das Kreisen eher mit Stress Unsicherheit und Entscheidungsproblem zusammenhängt als mit besseren Lösungen.

00:05:25: Mit anderer Worte je länger du dich im Kreis dreist desto mehr fühlt sich so an als würdest du etwas tun und desto weniger passiert es Tatsächlich.

00:05:39: Und jetzt kommt ein Punkt, das oft übersehen wird.

00:05:43: Dieses Kirm macht es nicht, weil sie dich sabotieren will.

00:05:47: Es macht, weil es den Job ernst nimmt und der Job ist nicht dein erfolgreich erfüllt oder glücklich zu machen?

00:05:55: Nein!

00:05:56: Das Job ist einfach dir am Leben bezahlt.

00:06:00: Und das heisst ganz konkret Sicherheit geht vor Entwicklung Vorhersehbarkeit geht vor Wachstum Kontrolle geht vor Risiko Und wenn du das einmal verstanden hast, wird plötzlich sehr vieles logisch Denn Handeln ist fast immer mit Unsicherheit verbunden.

00:06:22: Du weisst nie genau wie etwas ausgeht.

00:06:25: Du kannst Fehler machen.

00:06:26: Du kannst schitteren.

00:06:27: Du hast die Blamierung Du kannst enttäuscht werden.

00:06:32: Denken hingegen ist völlig ungefährlich.

00:06:35: Du kannst alles durchspielen, ohne dass dir real etwas passiert.

00:06:47: Neurowissenschaftlich kannst du dir das freifach vorstellen.

00:06:53: Der Prefrontal Cortex ist für die Planung, Analyse und Bewertungen zuständig.

00:07:00: Er liebt es, Optionen zu vergleichen und Szenarien zu entwickeln.

00:07:05: Gleichzeitig gibt's eine Brauta-Myctala die permanent bewertet, ob etwas sicher oder potenziell gefährlich ist.

00:07:13: Sobald etwas unklar und unsicher wird, schlägt das System an.

00:07:18: Und statt dass du einfach handelst, werden weitere Denkschlaufen gestartet.

00:07:23: Noch ein anderes Szenario.

00:07:25: Noch eine andere Option – noch mehr Versuche, mehr Kontrolle zu bekommen.

00:07:32: Ja?

00:07:32: Das fühlt sich sinnvoll an!

00:07:35: Ist aber oft nur auf Erzeugungsstrategie Nicht bewusst, nicht böswillig sondern automatisiert.

00:07:43: Und genau darum ist es zu überdenken so gefährlich.

00:07:47: Weil's nicht wie ein Problem aussieht.

00:07:50: Es sieht aus wie Kompetenz Wie Intelligenz Die Hüfe In Wahrheit ist aber häufig eine sehr raffinierte Form von Selbstsabotage.

00:08:03: Du haltest die Beschäftigung, du haltest dir alle Optionen offen Du vermiedest Fehler und gleichzeitig.

00:08:10: Vermiedest du auch genau das, was dich weiterbringen würde?

00:08:15: Echte Erfahrung!

00:08:24: Wenn du ehrlich bist kennst du wahrscheinlich Sätze wie ich bin noch nicht bereit oder ich will sicher sein dass ich dir richtigen Entscheidungen treffe.

00:08:33: Das sind keine dummen Gedanken.

00:08:34: im Gegenteil sie wirken sehr vernünftig Aber alle haben doch einen gemeinsamen Kern Sie versuchen Unsicherheit zu eliminieren bevor du handelst.

00:08:48: Hey, genau das funktioniert im Fall nicht!

00:08:52: Das Leben ist nämlich nicht so aufgebaut dass du zuerst die vollständige Sicherheit bekommst und dann ins Touren gehst.

00:08:59: Es funktioniert eher umgekehrt.

00:09:01: Du gehst einen Schritt, sammle es Erfahrung korrigierst, gehst den nächsten Schritt und erst im Rückblick entsteht etwas wie Klarheit.

00:09:13: Wenn du versuchst alles im Voraus zu lösen, bleibst du stecken!

00:09:19: Nicht weil du zu wenig nachdenkst sondern weil du viel zu viel erwartet bist bevor du überhaupt losgehst.

00:09:28: Ich möchte dass du an dieser Stelle mal kurz innehaltest und dann etwas denkst wo du schon länger vor dir her schiebst.

00:09:36: Etwas bei dem du immer wieder seist.

00:09:39: ich muss mir das nicht überlegen vielleicht ein Gespräch eine Entscheidung oder vielleicht ein Projekt.

00:09:50: Und jetzt stellt ihr eine einfache, aber ehrliche Frage.

00:09:55: Die haben dieses Denken gerade wirklich dazu, die vorwärts zu bringen – oder hilft dir v.a.

00:10:02: nie in die Hand zu kommen?

00:10:06: Wenn du merkst, dass da ein Teil von dir ist, das sich im Denken ziemlich gut eingerichtet hat, dann bist du nicht falsch!

00:10:14: Du bist sogar ziemlich normal und gleichzeitig genau an dem Punkt, wo jetzt die Veränderung kommt.

00:10:21: Denn in diesem Moment, als du kennst, dass dein Denken nicht nur Werkzeug ist sondern manchmal auch ein Versteck bekommst du eine Wahl.

00:10:31: Du kannst weiteranalysieren oder du kannst einfach anfangen zu durchkommen.

00:10:44: Ja wenn du das hörst und innerlich so ein leichtes Nicken hier ist vielleicht sogar ein kleines Da kenne ich.

00:10:52: Dann lohnt es sich noch einen Schritt weiter zu gehen.

00:10:56: Nicht nur zu erkennen, dass du zu viel denkst sondern zu verstehen warum du genau die Pause tust.

00:11:05: Denn das Entscheidende ist nicht zu denken selber.

00:11:08: Das Entscheidende sind die Funktionen dahinter.

00:11:11: Und hier ist in ziemlich vielen Fällen einfach zu simpel.

00:11:16: auch wenn es kompliziert anfühlt.

00:11:18: Du versuchst ein Gefühl zu vermieden.

00:11:22: In der meisten Fälle ist das nicht Fulheit, nicht fehlende Disziplin und auch nicht mangelnde Motivation.

00:11:30: Es ist etwas viel Grundlegendes!

00:11:32: Du versuch Unsicherheit, Angst oder Kontrollverlust nicht spüren müssen.

00:11:40: Das Problem ist nur dass dieses Kirm nicht dabei Errechnung macht.

00:11:45: Wo kurzfristig zwar Sinn gibt langfristig aber nicht aufgeht.

00:11:51: Kurzfristig schützt dich das Denken.

00:11:54: Es gibt das Gefühl, vorbereitet zu sein.

00:11:57: Alles im Griff zu haben.

00:11:58: Nicht blind irgendwo reinzulaufen nicht naiv zu sein.

00:12:03: aber langfristig halten sich es genau dort fest wo du eigentlich schon längst nicht mehr willst und du kennst mich.

00:12:12: manchmal springe ich auf den Punkt und bin provokativ.

00:12:17: Viele Menschen sagen sie wollen Sicherheit und Klarheit.

00:12:22: Sie wollen wissen, was der richtige Weg ist und den richtigen Entscheidungen.

00:12:26: Ich behaupte die meisten wenn gar keine Klarheit.

00:12:33: Sie wollen das Gefühl von Sicherheit und Klarheit ohne den Preis zu zahlen wo Klarheit mit sich bringt.

00:12:42: Weil echte Klarheit und Sicherheit selten bequem.

00:12:47: Echte Klarkeit bedeutet oft dass du dich entscheiden musst und eine Entscheidung bedeutet auch immer Verzicht.

00:12:58: Wenn du dich für etwas entscheidest, entscheidst du dich automatisch auch gegen etwas anderes.

00:13:05: und genau diesen Moment, ich lege mich fest fühlt sich für viele unglaublich unangenehm an.

00:13:13: also bleibt mir im Denken denn im Denke ist alles offen.

00:13:19: alle Möglichkeiten existieren gleichzeitig.

00:13:22: Du kannst dir vorstellen wie wäre es wenn ich den weh gehe oder den ohne dich festzulegen.

00:13:29: Es ist eigentlich so wie ein mentales Büffi, bei dem du zuerst mal alles anschauen kannst aber nichts essen musst.

00:13:37: Das fühlt sich gut an, aber es macht im Fall nicht zu satt und genau da lebt Krux.

00:13:45: Solange du im Denken bleibst bist du in einem Art Zwischenzustand.

00:13:50: Du bist nicht mehr ganz zufrieden mit dem was ist, aber du bist auch noch nicht im Turm Und der Zwischeraum kann sich erstaunlich langheben.

00:14:08: Ein weiterer spannender Punkt ist, dass überdenken oft mit einem sehr hohen Anspruch verbunden ist.

00:14:14: Viele Menschen wollen nicht einfach eine Entscheidung treffen.

00:14:18: Sie wollen die beste Entscheidung treffen – die perfekte Entscheidung!

00:14:23: Diejenigen, die man bei diesen später sagen kann, genau so muss es sein.

00:14:28: Ja ich weiss das klingt nachvollziehbar Praktisch immer eine Illusion.

00:14:37: Denn in der meisten Fälle gibt es gar keine perfekte Entscheidung.

00:14:40: Es gibt mehrere Optionen, die funktionieren können und ihre Qualität zeigt sich oft.

00:14:46: erstes durch dass du sie tatsächlich umsetzt hast.

00:14:50: Das heisst, du kannst nicht alles im Voraus bewerten weil ein Teil von Informationen erst durch Empfährung entsteht oder anders gesagt Du versuchst mit Daten zu arbeiten was du noch gar nicht hast.

00:15:04: Das führt zwangsläufig dazu, dass du dich im Kreis trägst.

00:15:14: Es gibt in den Entscheidungsforschungen ein interessantes Phänomen, das sich oft als maximising versus satisfying beschrieben wird.

00:15:23: Menschen, die immer diese optimalen Lösungen suchen, verbringen deutlich mehr Zeit mit Anwägern, vergleichen, mehr Optionen und sind am Ende häufig uns Friedener mit ihrer Entscheidung.

00:15:36: Menschen hingegen, die sagen, das ist gut genug.

00:15:40: Ich mache es, um schneller zu handeln und sind oft zufriedener.

00:15:45: Nein!

00:15:46: Das heisst im Fall nicht, dass du lichtfertig entscheiden solltest.

00:15:49: Aber es bedeutet, dass der Anspruch auf Perfektion dich voll blockieren kann.

00:15:55: Und jetzt kommt ein Gedanke, wo viele vielleicht erst mal nicht so mögen.

00:16:01: Du brauchst keine mehr Sicherheit, um zu starten... ...du brauchst mehr Bereitschaft ohne Sicherheit starten.

00:16:09: Und das ist ein Unterschied!

00:16:12: Denn wenn du wartest, bis du alles verstanden hast, wirst du noch lang warten.

00:16:18: Wenn du akzeptierst, dass ein Teil unklar bleibt, kannst du dich auch von bewegen.

00:16:23: Hust du jetzt handeln?

00:16:34: Ich hatte einmal einen Coaching, der genau an diesem Punkt festgegangen ist.

00:16:38: Er wollte sich beruflich verändern und war aber komplett blockiert.

00:16:42: Nein... Luxusproblem, nicht weil er keine Optionen hatte im Gegenteil.

00:16:48: Er hat viel zu viele Optionen gehabt.

00:16:52: Klar!

00:16:52: Jede hat ihre Vor- und ihre Nachdein.

00:16:55: Jede konnte sich logisch begründen oder auch wieder verwerfen.

00:17:01: Wir haben uns dann irgendwie eingesetzt und ich habe gefragt Wenn du jetzt genau jetzt entscheiden müsstest ohne weiteres nachzudenken Was wäre dein erstes Impuls?

00:17:13: Er hat nicht langzögert, er hat sofort gewusst und dann ist aber der zweite Satz vom Coach gekommen.

00:17:21: Aber ich bin mir nicht sicher ob es richtig ist?

00:17:24: Ja natürlich ist das nicht!

00:17:27: Und genau da liegt der Knackpunkt.

00:17:30: Viele Menschen glauben dass Sicherheit vor Entscheidungen kommt und in Wirklichkeit entsteht Sicherheit oft erst nach der Entscheidung.

00:17:39: Es geht vom Weg.

00:17:42: Das heisst nicht, dass jede Entscheidung automatisch richtig ist.

00:17:47: Aber das bedeutet, dass du durch das Handeln Informationen bekommst, die dir kein noch so intensives Nachdenken hat können liefern.

00:17:55: Wenn du das einmal verstanden hast, verändert sich dein Blick aufs Denken komplett.

00:18:02: Dann ist Denken nicht mehr ein Ort, wo alles gelöst wird, sondern ein Werkzeug, das dich bis zu einem gewissen Punkt bringt und du dann musst du loslassen.

00:18:15: Vielleicht kennst du den Moment, in dem du merkst eigentlich weiss ich schon und trotzdem machst nicht weiter.

00:18:23: Nicht weil du noch etwas herausfinden willst sondern weil du nicht getraust der nächste Schritt zu machen.

00:18:30: Und genau an dieser Stelle vor die echte Entwicklung an.

00:18:35: Nicht im Moment von der perfekten Analyse sondern im Moment wo du gesagt hast es langt.

00:18:42: Ich fahre jetzt an Und das ist kein heroischer Moment.

00:18:48: Oft ganz unspektalkulär, keine grossen Gefühle, keinen Motivationsschub.

00:18:53: Eher ein stilles Entscheidende!

00:18:56: Einfach?

00:18:58: Ich mache es jetzt.

00:19:01: Und genau hier möchte ich noch im nächsten Teil etwas tiefer gehen.

00:19:06: Weil die Frage nicht mehr ist warum du das denkst sondern wie du aus dem Kreislauf aussteigen kannst ohne dich selber zu überfordern.

00:19:23: Wenn du bist daher gelassen hast Dann hast du wahrscheinlich schon gemerkt, es geht nicht darum weniger zu denken.

00:19:31: Es geht darum anders mit deinem Denk-Hum zu gehen.

00:19:35: Dein Kopf ist nämlich nicht das Problem, denn er ist hohergut.

00:19:39: Das Problem ist, dass du in manchen Aufgaben gehst, die dir gar nicht lösen kannst.

00:19:44: Zum Beispiel finde dich perfekt entscheidig für einen ungewissen Zukunft.

00:19:51: Das wäre, als wirst du keine Fragen zeigen mir alle Antworten die ich erst durch Erfahrung bekomme.

00:19:58: Da funktioniert nicht.

00:20:00: und genau darum kommen wir jetzt einen Punkt wo ich wieder einmal konkret werde.

00:20:04: Nicht im Sinne von fünf schnelle Tipps was du auch mal lasst und dann wieder vergesst ist.

00:20:09: Nein sondern im Sinn der echten Hebel die du ansetzen kannst und diese im Alltag anwenden kannst.

00:20:17: Der erste Hebel denkt seit Begrenzung klingt zwar einfach, hat aber eine massive Wirkung.

00:20:25: Die meisten Menschen denken nicht zu viel weil sie so viele Gedanken haben.

00:20:30: Sie denken zu viel, weil es sich keine Grenzen setzt.

00:20:35: Gedanken läuft einfach weiter ohne Ende, ohne Entscheidungspunkt.

00:20:42: was würde passieren wenn du dir bewusst seist ich nehme mir jetzt zehn Minuten Zeit und darüber nachzudenken und dann entscheide ich Plötzlich bekommt das Denken Struktur.

00:20:55: Es wird von einem offenen Lob zum geschlossenen Prozess.

00:20:59: Und ja, es fühlt sich sicher am Anfang sehr ungewohnt an.

00:21:03: Eventuell sogar falsch!

00:21:05: Weil irgendwo hast du einen Teil in dir, der sagt aber so richtig habe ich noch nicht alles dorthin gedacht.

00:21:12: Genau und das wirst du auch nie.

00:21:15: Darum begrenze einfach deine Denkzeit.

00:21:27: Der zweite Hebel und Typ, der mich dir gibt, Entscheidungen verkleinern.

00:21:33: Ich glaube ein grosser Fehler, die viele machen, behandeln jede Entscheidung wie eine Lebensentscheidung.

00:21:39: Was ist wenn es der Fall schwer ist?

00:21:41: Was ist, wenn ich mich festlege um zu bereuen?

00:21:45: Die Worte sind, die meisten Entscheidungen sind kein Endpunkt sie sind Zwischenschritt.

00:21:53: Wenn du aber jede Entscheidung als Final betrachtest dann entsteht Druck.

00:21:58: Wenn du sie als nächster Schritt sehst, entsteht Bewegung.

00:22:03: Stell dir vor, du würdest dich nicht entscheiden.

00:22:06: ist das der richtige Job für den Rest meines Lebens?

00:22:09: Sondern ist es ein sinnvoller nächsten Schritt um mehr herauszufinden?

00:22:15: Das verändert denn alles!

00:22:25: Als dritter Hebel will er mitgehen und Sicherheit trainieren.

00:22:30: Das ist der Teil wo viele vermiedet.

00:22:34: Gleichzeitig eines der wichtigsten Punkte.

00:22:38: Du wirst Unsicherheit nicht los, indem du sie wegdenkst.

00:22:42: Du würdest sie los, in dem du lernst sie auszuhalten.

00:22:46: Das ist im Fall nichts spirituelles oder resultierendes.

00:22:50: Nein, das ist Training!

00:22:52: Ganz konkret... ...du triffst eine kleine Entscheidung ohne alles zu wissen.

00:22:58: Du gehst einen kleinen Schritt ohne vollständige Sicherheit Und das System merkt, ah!

00:23:07: Da drascht ihr wie auch nicht gerade.

00:23:10: Schwider banal ist aber neurologisch sehr relevant.

00:23:14: Das Kirn lernt durch Erfahrung und nicht durch Theorie.

00:23:26: Der Viertebel Handeln vor Sicherheit und Klarheit setzen.

00:23:32: Ich glaube hier kann sich noch mal etwas gross verändern.

00:23:37: Die meisten Menschen glauben dass Klarheit voraussetzung für handelig ist.

00:23:42: Ich weiss, ich wiederhol mich.

00:23:43: Aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt.

00:23:46: Klarheit entsteht durch Handlung.

00:23:50: Du gehst in die Schritte Du bekommst Feedback und Rückmeldung Du passest an Korrigierst du gehst weiter Und erst im Rückblick entsteht das Gefühl Aha!

00:24:03: Jetzt ist es klar Wenn du auf Klarheit wartest bevor du handelst wartest du oft sehr lang oder unendlich lang.

00:24:12: Wenn du handelst, obwohl noch nicht alles klar ist, entwickelst du sie.

00:24:16: Ich möchte die Geschichte von dem Coachy, der sich darauf verändern wollte, nochmal aufnehmen.

00:24:31: Die Person war extrem reflektiert und strukturierend.

00:24:35: Er hat unglaublich viel gewusst über sich, seine Werte oder seine Möglichkeiten.

00:24:40: Und trotzdem kam er nicht in dich zu tun.

00:24:42: Wir haben dann irgendwie etwas komplett unaufgeregt gemacht Kein grosses Konzept, keine tiefe Analyse mehr.

00:24:51: Ich habe ihm gesagt, mach einfach mal einen Tag lang etwas in die Richtung, was ihr interessiert.

00:24:57: Nicht kündigen!

00:24:59: Nicht planen!

00:25:00: Einfach machen!

00:25:03: Beim nächsten Termin kam und sagte, ich habe viel mehr gelernt als in den letzten Wochen.

00:25:10: Warum?

00:25:11: Weil er aus dem Kopf raus ging und in der Erfahrung.

00:25:21: Und als Fünfte hebt so der Moment von der Ehrlichkeit.

00:25:25: Weil jetzt kommt ein Punkt, das wirklich zählt Es gibt den Moment, wo du vielleicht kennst Du denkst, du analysierst und du gehst alles durch Und irgendwo tief in dir drin weisst du eigentlich schon was du tun würdest.

00:25:42: Aber du machst es nicht.

00:25:44: Nicht weil du es nicht weisst Sondern weil du dich nicht spüren willst Die Unsicherheit zu Risiko, die mögliche Anblenung.

00:25:57: Und genau hier entscheidest du.

00:26:00: Bleibst du im Denken oder gehst du jetzt ins Leben?

00:26:06: So eine meine Intervention für dich jetzt.

00:26:09: Nimm nun mal diese Szene, diese Sache wo du von dir her schiebst und schonmal überleitet hast.

00:26:15: Und jetzt stellt ihr nicht Frage ist das die perfekte Entscheidung?

00:26:20: sondern was werden?

00:26:22: kleinste ehrliche nächste Schritt?

00:26:25: Nicht der Gross, nicht der Perfekt sondern den Ehrlich.

00:26:30: Vielleicht ist das Nachricht ein Gespräch, einen ersten Versuch und entstellt die zweite Frage Was haltet mich gerade jetzt wirklich davon ab?

00:26:45: Nicht logisch sondern emotional.

00:26:50: Und wenn du dir ehrlich bist dann wird es sicher nicht in Weiß zu wenig.

00:26:56: Sondern ich habe Angst Ich habe Respekt.

00:27:01: Das ist okay Weil das ist etwas anderes als ich muss noch einmal nachdenken.

00:27:16: Also zusammengefasst zum Abschluss, du wirst nie alles wissen!

00:27:22: Du wirst nicht jede Variable kontrollieren können und hast kein Fehler im System, weil das IST ein System.

00:27:33: Das Leben ist nicht dafür gemacht dass du es komplett verstehst bevor du lebst.

00:27:39: Es ist dafür gemacht, dass du dich drin bewegst Mit Unsicherheit, mit Fehler und mit Learnings.

00:27:47: Wenn du heute nur eine Sache mitnimmst, würde ich das gerne so formulieren.

00:27:55: Du denkst nicht um vorwärts zu kommen... ...du denkst oft um statt zu bleiben.

00:28:03: Und sobald du das erkennst hast du auch Wahl!

00:28:25: Ja, das war von der heutigen Folge.

00:28:28: Wo du vielleicht gemerkt hast dass es den Kopf manchmal ein bisschen zu gut funktioniert.

00:28:34: Und ja, wenn du jemanden kennst, der gerade im Gedankenkarussell festhängt, schicke ihm doch einfach die Folge!

00:28:41: Für dich wird es noch besser.

00:28:43: Mach doch heute einfach etwas, was du dir eigentlich nochmal hättest überlegen wollen.

00:28:48: Nicht perfekt nicht durch Dank, mach's einfach echt.

00:28:52: und ich möchte einfach so einen Input mitgeben, dass vielleicht noch... Wenn das fertig ist kannst du weiter studieren.

00:29:01: Ist dein Denken gerade dein Werkzeug oder dein Versteck?

00:29:08: Das war Dank vielmals und tschüss und weg.

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