Umwege erhöhen die Ortskenntnis
Shownotes
Kennst du das? Du nimmst dir etwas Neues vor – mehr Sport, gesündere Ernährung, endlich klare Grenzen setzen – und nach nur wenigen Tagen zieht dein Gehirn schon eine knallharte Bilanz. Wenn die Realität nicht sofort strammsteht und uns mit sichtbaren Wundern belohnt, brechen wir das Projekt ab.
In dieser Folge von «Zwischen den Ohren» sprechen wir darüber, warum wir beim kleinsten Rückschlag glauben, als Mensch komplett gescheitert zu sein. Wir decken den grössten Kardinalfehler unseres Denkens auf: Die fundamentale Verwechslung von „unangenehm“ und „falsch“.
Schmeiss das mentale Klemmbrett weg, schick deinen inneren Kontrolleur in den unbezahlten Urlaub und lerne, deine persönliche Lebensbaustelle wieder als das zu feiern, was sie ist: ein echtes Lebenszeichen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ciao!
00:00:01: Du lassest die einviertigste Folge mit dem Titel Umweg Erhöchern Tortskenntnis vom Podcast zwischen Ohren.
00:00:10: In der heutigen Folge verabschieden wir uns von starren Erwartungen, damit du endlich lernen kannst dein Leben so anzunehmen wie es kommt und nicht so wie es dein Kopf im Internet bestellt hat.
00:00:23: erklärt, warum deine persönliche Lebensbaustelle kein Fehler im System ist und wie du die Serpentine vom Alltag meistristig statt sie ständig strengst benotet.
00:00:34: Denn mal Hand auf das Herz!
00:00:37: Je oft spielst du den Innerbünsli und schreibst akribisch auf was in deinem Leben gerade alles nicht vorschriftsgemäß läuft.
00:00:45: Warum bin ich noch nicht am Ziel?
00:00:47: Warum lauft es nicht linear?
00:00:49: Und wer hat eigentlich das unrealistische Drehboch
00:00:52: geschrieben?!
00:00:54: Willkommen in der Qualitätskontrolle Falle.
00:00:57: Wir verändern eine Kleinigkeit in unserem Alltag und erwarten die sofortige Erleuchtung per Expressversand.
00:01:04: Wenn denn die erst unterwartete Kurve kommt, glauben wir sofort, wir sind komplett scheitert!
00:01:10: Dabei vergessen wir die wichtigsten Regeln für Reisen zwischen den Ohren.
00:01:15: Umweg erhöhen Tortskenntnisse.
00:01:18: Schick doch deinen Innerbühnslied pausen, schnaufe tief durch und schnell dich an.
00:01:23: Unter anderem kürst du folgende Aussage in diesem Podcast.
00:01:28: Wir begehen den Kardinalfelder aus dem Denken, wir verwechseln unangenehm mit falsch.
00:01:36: Ich wünsche dir gute Unterhaltung und vielleicht etwas Inspiration Zwischen der Ohren, der Podcast für mentale Stärke und eine gesunde Lebensinstellung von und mit dem Mentalcoach.
00:02:01: Ich steige heute direkt mit einer Frage, die vielleicht wehtun kann.
00:02:05: Wenn hast du das letzte Mal versucht, dein Leben zu verändern?
00:02:09: Ja und komm mir jetzt bitte nicht... Ja ich habe vor drei Jahren mal meinen Job gewechselt.
00:02:14: Nein nein!
00:02:15: Ich meine die alltäglichen fast schon neurotischen Sehnsucht nach Optimierung.
00:02:21: Vielleicht etwas Kleines, vielleicht auch etwas Grosses.
00:02:25: Vielleicht hast du beschlossen endlich mal früher ins Bett zu gehen weniger Zeit auf Social Media zu verblämpeln, um das Hirn nicht komplett zu grillen oder wieder regelmässig Sport zu treiben.
00:02:37: Vielleicht hast du ein neues Job angefangen, eine Weiterbildung angefangen oder in der Beziehung endlich einmal den Elefanten im Raum angesprochen?
00:02:45: Weisst du, dieses Ding, das schon lange ungesagt zwischen euch steht... Das muss eigentlich schon mehr bezahlen,
00:02:52: gell?!
00:02:54: Vielleicht hast du einfach beschlossen, nicht mehr der emotionalen Mülldeponie von deinem ganzen Umfeld zu sein und etwas mehr auf dich zu achten.
00:03:04: Klingt super oder?
00:03:06: Und die gesamte Radgeberindustrie klatscht kollektiv über den Beifall!
00:03:12: Jetzt kommt ja eigentlich die Frage.
00:03:14: Die Frage, wo dir der nette Wohlfühlcoach von eben da wahrscheinlich verschwickt... Wie viele Millisekunden hast du dieser veränderten Zeit gegeben, bevor dein innerbünssel in den Prozess bewertet hat?
00:03:29: Wenn wir ehrlich sind, läuft das doch bei uns allen noch genau und gleicher Muster ab.
00:03:35: Kuhm haben wir etwas verändert?
00:03:37: beginnt schon die Innerqualitätskontrolle.
00:03:40: Wir beobachten nicht nur was passiert, wir auditieren!
00:03:45: Wir prüfen im drei Minuten Takt ob die Veränderung bereits die gewünschte spektakuläre Wirkung zeigt.
00:03:53: Man fragt uns nicht, was verändert sich gerade in meinem Leben?
00:03:57: Sondern wir stehen mit den Peitschen hier und brüllen unser Leben an!
00:04:01: Kopf noch mal warum bin ich nicht glücklich, riecht, durchdeniert und absolut
00:04:05: erleuchtet?!
00:04:08: Wir wenden die Transformation aber bitte per Expressversand um mit Friedenheitsgarantien innerhalb von vierzehn Stunden.
00:04:17: Und genau dort fährt etwas, was uns häufig mehr im Weg steht als das eigentliche Problem.
00:04:24: Wir blockieren uns selber, weil wir den Prozess nicht aushalten.
00:04:29: Wir sind so wie Kinder im Rücksitz.
00:04:32: Waltzweckkilometer fragen... Sind wir schon da?
00:04:34: Sind wir hier?
00:04:36: Sind weh?
00:04:37: Nein!
00:04:38: Wir sind noch nicht da.
00:04:40: Wenn du so weiterfragst, drehe ich um und fahre heim in Altentrott.
00:04:52: Ich will dir noch eine Geschichte erzählen.
00:04:55: Ich bin kürzlich mit Karin im Restaurant gesessen, Dussen schön auf der Terrasse eigentlich die perfekte Kulisse für etwas Entspannung.
00:05:04: Am Nebentisch ist auch ein Paar gesessen.
00:05:07: Die beiden sind offensichtlich auch in den Fähren gewesen.
00:05:10: Zumindest hat Optisch alles dafür geredet!
00:05:14: Sie haben Fötterli gemacht und Föttern ja angeschaut.
00:05:17: Designer Sonnebril war kunstvoll im Haar platziert Und auf dem Schoß hatten sie noch eine Wanderkarte.
00:05:25: So weit, so klicke.
00:05:28: Was allerdings absolut nicht nach Ferien ausgesehen hat, war ihre Stimmung.
00:05:32: Die Luft ist so dick gewesen, man hätte sie eigentlich mit einem Messer schneiden können.
00:05:38: Und worüber haben die beiden diskutiert?
00:05:41: Hebt ihr fest!
00:05:43: Sie haben sich darüber gestritten, ob ihre Ferien gelungen
00:05:46: sind?!
00:05:47: Jetzt denkst du vielleicht okay ja... Das kann man ja am abreißten Tag mal besprechen beim letzten Glas Wein.
00:05:54: Oder vielleicht in der zweiten Woche so eine Bilanz ziehen?
00:05:58: Aber nein!
00:06:00: Ich habe herausgefunden, die beiden sind dort gesessen am zweiten Tag vor ihrer Ferien und haben knallharte Key Performance-Indicator-Analysen durchgeführt.
00:06:11: Ja wir konnten natürlich nicht weglassen mit der Alltrainer Berufsrankheit, sorry aber das ist einfach zu gut geworden.
00:06:19: Der Dialog ist ein Meisterwerk von der organisierten Selbstsabotage.
00:06:24: Er sagt, das Hotel ist zwar schön aber die Zimmer auf den Bildern im Internet wirken irgendwie weitläufiger und der Wellnessbereich ist auch kleiner als ich gedacht habe.
00:06:35: Sie sagt ja und das Wetter ist zwar gut aber gestern war es irgendwie blauer am Himmel Und der Strand ist auch in Ordnung.
00:06:45: Aber letztes Jahr auf Mallorca hatten wir doch einen schöneren Sandstrang.
00:06:48: Hier hatte es weniger Kieselsteig und dann kam noch der kulinarische Toderstoss von ihm.
00:06:58: Das Essen ist zwar in Ordnung, aber für den Preis können die Portionen echt grösser sein!
00:07:04: Ich weiss ja nicht ob sich das jetzt wirklich gelohnt hat... Und während ich an meinem Espresso geniebt habe, wurde mir schlagartig klar.
00:07:15: Die beiden Menschen machen überhaupt keine Ferien, sie sind nicht auf Reisen.
00:07:20: Sie machen eine betriebswirtschaftliche Revision.
00:07:23: Die führen dann in so neuntausend Einzertifizierung an ihre eigenen Freizeitungen.
00:07:29: Statt die neue Umgebung zu entdecken statt den Wind im Gesicht zu spüren oder der schlechte Kaffee weg zu lächeln prüfen sie laufend, ob die Realität gefälligst das liefert, was sie sich vorher im Kopf als Drei-Boch festgelegt haben.
00:07:45: Die sind so beschäftigt mit ihrer Exeltabelle im Kopf, dass sie gar nicht merken, dass gerade die Sonne scheint.
00:07:55: Und wie ich so hier gesehen habe, habe ich mir gedacht... Mein Gott!
00:08:00: Wie oft machen wir genau den gleichen Schwachsinn mit unserem gesamten Leben?
00:08:05: Wie oft erlebst du eine Phase in deinem Leben überhaupt nicht richtig, weil du vieles beschäftigt damit bist, sei zu benoten.
00:08:14: Wie oft stehst du mitten in völlig neuen Erfahrungen und siehst bereits ein Abschliessensfazit?
00:08:22: Wie oft fährst du mit etwas Neues an einem neuen Hobby, einer neuen Ernährungsform einen neuen Mindset und suchst nicht nach der kleinen feinen Veränderung sondern... ausschließlich noch bewiesen dafür, dass deine Entscheidung bitteschön zu einhundert Prozent richtig war.
00:08:42: Wir wollen die absolute Sicherheit – und zwar sofort!
00:08:46: Und wenn die Realität nicht sofort strammstatt und salutiert, blägt uns schon das schlechte Gewissen.
00:09:00: Ich hauke dir jetzt mal etwas provokatives.
00:09:03: Die meisten Menschen scheitert im Leben überhaupt nicht an der Veränderung selber.
00:09:09: Sie schietert an ihren völlig unrealistischen Hollywood-Triefen Erwartungen an die Veränderung.
00:09:17: Wir leben in der Konsumgesellschaft, wenn wir etwas verändern erwarten wir unmittelbar eine Verbesserung.
00:09:25: Das ist ein Deal, das wir im Kopf haben.
00:09:29: Wenn diese Verbesserungen aber nicht sofort eintreten und Spoiler alerten – das tut sie so gut wie nie – dann fahren Zwiebeln an.
00:09:39: Dann wird die neue Gewohnheit plötzlich radikal infrage gestellt.
00:09:44: Ah, die Motode funktioniert offenbar nicht!
00:09:48: Der Coach ist wohl ein Charlotan.
00:09:51: Die Entscheidung ist möglicherweise falsch.
00:09:54: Du den Aufwand lohnt sich überhaupt nicht.
00:09:58: Irgendetwas scheint mit mir oder der Welt nicht stimmen.
00:10:04: Doch vielleicht stimmt alles?
00:10:07: Vielleicht läuft deine Veränderung genauso ab wie sie ablaufen müsst.
00:10:12: das einzige Problem ist, sie entspricht einfach nicht dem arroganten Drehbuch, den du dir vorher in deiner eigenen Komfortzone zusammengeschostet hast.
00:10:23: Und genau da liegt der Hund begraben!
00:10:26: Die Realität interessiert sich nämlich einen feuchten Gericht für deine Drehbücher.
00:10:32: Das Leben hat kein Drehbruch, aber bei dir abgeschlossen... Schauen wir doch mal Klassiker an, was wir uns im Kopf ausmalen versus was die Realität uns liefert.
00:10:46: Wir wechseln den Job und erwarten die absolut grenzenlosige Erfüllung und tägliche Motivation.
00:10:53: Was bekommen wir stattdessen in der ersten Woche?
00:10:56: Totale Unsicherheit, das Gefühl komplett in Kompetenz sein und die Sehnsucht nach den alten Kollegen und Kolleginnen, die man eigentlich kasst hat!
00:11:06: Und wir füllen mit Sport an und erwarten, dass wir morgen wenn junger Gott aus dem Bett federt voller Energie.
00:11:17: Was bekommen wir stattdessen?
00:11:19: Ein Muskel kadern des Todes.
00:11:21: Weil uns gerade noch die Stege rückwärts runtergehen lassen.
00:11:27: Wir setzen endlich mal Grenzen und erwarteten, dass unser Umfeld uns mit Tränen in den Augen denkt weil wir endlich so reif geworden sind!
00:11:37: Und was gibt es da zu essen?
00:11:40: Fetten, Widerstand, Beleid, Gesichter und der Vorwurf sind jetzt egoistisch geworden.
00:11:46: Wir führen endlich ein ehrliches Gespräch und erwarten die sofortig magische Erleichterung.
00:11:53: Und was gibt es?
00:11:55: Stattdessen wird im Raum erst mal unangenehm und peinlich so dass man am liebsten im Erdboden versinken würde.
00:12:04: Ja!
00:12:05: Unseres primitiven Steinzeitkeern interpretiert die ungemütliche Reaktionsauftaltswarnsignale Es funkt im Monitortakt Halt!
00:12:14: Stopp!
00:12:15: Fehlerem System, die Entscheidung ist falsch.
00:12:17: Das funktioniert nicht.
00:12:18: Geh sofort wieder zurück in den Alt stinkend aber gemütliches Sumpf, wo man Komfortzonen nennt.
00:12:28: Dabei frage ich mich manchmal ernsthaft.
00:12:32: Woher kommt eigentlich diese Infatil Vorstellung dass sich richtige Entscheidungen im Leben sofort gut anfühlen müssen?
00:12:39: Wer hat denn uns der Flow ins Ohr gesetzt?
00:12:50: Wenn wir mal für fünf Sekunden den Kopf einschalten und darüber nachdenken, ergibt die Erwartungshaltung überhaupt keinen Sinn?
00:12:59: Nein!
00:13:00: Absolut keiner.
00:13:03: Die meisten wirklich wertvollen Stabil- und schönen Sachen aus dem Leben haben sich am Anfang nicht besonders sexy angefühlt.
00:13:11: Sie waren anstrengend, mühsam und oft frustrierend.
00:13:17: Erinnerst du dich Noch hat es früher ich laufen lernen.
00:13:23: Das war auf ein anderer Folge von schmerzhaften Begegnungen mit Tischkanten und Boden.
00:13:30: Lesen lernen ist ein Kampf gewesen.
00:13:34: Und Schreiben lernen dort Ur für die Feinmotorik, eine Fremdsprache lernen?
00:13:40: Du fühlst dich wie ein Idiot weil du keine Gerade-Sets herausbringst.
00:13:45: Ein Musikinstrument lernen?
00:13:47: Naja... Die ersten drei Männer klingen sicher so, als würde man einer Katze auf der Schwanz stehen.
00:13:54: Selbst Velo fahren fährt meistens mit den Reihen von blutiger Knie und einem sehr intimen schmerzhaften Bodenkontakt.
00:14:01: an oder bei mir mit der Orphiege vom Vater.
00:14:06: Jetzt stellt ihr mal folgendes Szenario vor.
00:14:10: Ein Kind versucht, Velo zu fahren – es sitzt sich drauf Fahrt zwei Meter, verliert das Gleichgewicht und leidet sich spektakulär auf die Nase.
00:14:20: Jetzt steht er neben dem Vater, schaut das Kind emotionslos an, verschenkt Arm und sagt Keh, Kevin Justin, lass es bleiben!
00:14:30: Nach eingehenden Qualitätskontroll am zweiten Tag müssen wir dieses Projekt beendet.
00:14:36: Du bist glaube einfach nicht für Zwelle fahren gemacht.
00:14:39: Das Risiko-Nutzenverhältnis stimmt nicht.
00:14:42: Ach komm, wer lernt das?
00:14:45: Niemand würde das tun.
00:14:46: Das wäre absolut geisteschrank!
00:14:49: Niemand würden einen Menschen nach seiner ersten Klavierstunde erklären, dass es vermutlich komplett talentfrei ist, weil er noch nicht Monchi Sonato vom Beethoven-Feller frei aber spielt.
00:15:02: Niemand würd einem Gärtner nach drei Tagen die Hölle heiß machen und ihm vorwerfen seine Saatau genügend und er soll gefällig sein Geld zurückgeben, weil an der Oberfläche immer keine prachtvolle Eiche zu sehen sind... Aber weißt du, was zu ruhig ist?
00:15:19: Merkwürdigerweise führen wir genauso geistiges Lankergespräch ununterbrochen mit uns selbst.
00:15:26: Jeder einzelne Tag!
00:15:30: Wir genden einen tief vergreifenden mentalen Veränderung zwei Wochen Zeit und verlangen absolute glasklare Klarheit über unsere Zukunft.
00:15:40: Wir gehen in einer neuen gesunden Gewohnheit, magriezehntagzeit und verlangen sichtbar messbare Resultate auf der Wog oder auf dem Konto.
00:15:49: Wir gehen an der schwierigen Lebensveränderung entscheidig ein Monat Zeit und möchten bitte schön jetzt schon vom Universum schriftlich zertifiziert wissen, ob sie jetzt richtig oder falsch war.
00:16:02: Vielleicht, und das ist nur so ein Out-Side-Box-Gedanken von mir.
00:16:06: Vielleicht verlangen wir von Veränderungen einfach etwas, was sie rein physikalisch und psychologisch überhaupt nicht liefern kann?
00:16:22: Ich glaube, das Kernproblem der modernen Mensch ist, dass wir Veränderung wie eine Bestellung im Internet behandeln.
00:16:29: Wir klicken auf den Button in unserem Kopf und erwarten sofortige Bestellbestätigung!
00:16:36: Ihre Bestellung wurde erfolgreich bearbeitet.
00:16:39: Die persönliche Weiterentwicklung ist auf dem Weg, voraussichtliche Zustellungen durch den Götterboten zwischen Dienstag und Donnerstagvormittag.
00:16:49: Bitte stellen Sie sicher, dass sie zu Hause sind um die Erleuchtung entgegenzunehmen.
00:16:55: Aber überraschig!
00:16:57: Das Leben hat keine Primitgliedschaft.
00:17:00: Verändrige funktionieren nicht digital – sie funktionieren biologisch.
00:17:05: Sie funktioniert eher wie das Pflanzen von einem Baum.
00:17:09: Wer einen Baum pflanzt, weiß dass man zum ersten Mal für lange Zeit absolut überhaupt nichts sieht.
00:17:16: Wer ein Baum pflanzt, der weiß, dass man vorerst einmal für eine sehr lange Zeit überhaupt nix sieht.
00:17:23: Wenn du das Samen tief in die Erde steckst, ist am nächsten Tag Erde und am Tag drauf wieder Erde.
00:17:33: Wenn du jetzt jeden Morgen mit der Spritzkanne vorstausch wütend auf den Boden trampelst und die Lautstarch beschwerst, dass da immer noch keine saftigen Öpfeln an einem Ast hängen, dann liegt das Problem definitiv nicht am Baum.
00:17:47: Das Problem liegt an deiner ungeduldigen Erwartungshaltung.
00:17:52: Natürlich passiert unter der Erde etwas – und zwar eine ganze Menge!
00:17:57: Die Wurzeln können auch zu wachsen.
00:17:59: Der Baum verankert sich im Fundament Er zieht Nährstoff.
00:18:04: Er entwickelt unsichtbare Strukturen, die später überlebenswichtig sein werden, wenn er erst heftig sturmkommt.
00:18:13: Aber von aussen betrachtet Schinsprojekt erstmal stillzustellen.
00:18:17: Wer in dieser Phase frustriert aufgibt und zusammen wieder ausbuddelt um zu schauen ob er wächst, deckt sowieso den Prozess.
00:18:26: Und genauso häufig ist es bei uns Menschen.
00:18:30: Die wirklich bedeutenden Fundamentale Entwicklungen in unserem Leben können ihm verborgen.
00:18:36: Sie sind unsichtbar!
00:18:39: Vertrauen wächst im Schnecken-Tempo.
00:18:44: Selbstvertrauen wachsen nicht durch das Wochenendseminar, sondern durch Überleben von Krisen – also langsam.
00:18:54: Glassenheit wächst vom Erträgen des Hauses – also Langsam.
00:19:03: Beziehungen wachsen durch das gemeinsame Durchstau von Konflikt.
00:19:08: Also langsam!
00:19:12: Die wirklich lebensveränderte Prozesse entwickeln sich selten mit Konfetti und Fanfare.
00:19:19: Sie schleichen sich ein, sie entstehen klammheimlich im Hintergrund wenn du mit der täglichen Überleben beschäftigt bist.
00:19:28: Sie entwickeln über Wochen, Monate oder Menge sogar Jahre.
00:19:33: Vielleicht kennst du das aus deiner eigenen Biografie.
00:19:37: Schau mal zurück!
00:19:39: Gibt es in deinem Leben eine Erfahrung, wo du im Moment von passieren als der absolut grösste Fehler des Lebens beträgtest?
00:19:47: Eine schmerzhafte Absage?
00:19:51: Eine feige Kündigung?
00:19:53: Das hässliche Ende einer langen Beziehung?
00:19:57: Eine Entscheidung, die sich im ersten Moment gut angefühlt hat und nachher aber der absolute Gau geworden ist.
00:20:06: Und heute?
00:20:07: Ja, später blickst du zurück, schüttelst den Kopf und stellt fest Mein Gott, danke!
00:20:13: Genau aus dem Trümmerhof ist etwas entstanden, das ich niemals hätte planen können.
00:20:19: Das war die beste Wendepunkt von meinem Leben.
00:20:22: Das Faszinierende ist ja, Rückblicken kapieren wir die Zusammenhänge immer.
00:20:30: Da sind mir alle wahnsinnig weise Philosophen.
00:20:35: Vorwärtsblicken verlangen wir aber beim nächsten Projekt trotzdem wieder die sofortige Absolutgewissheit.
00:20:42: Obwohl wir aus eigener Fahrung wissen dass die Evolution Zeit braucht, verhalten wir uns beim nächsten Veränderungsversuch wieder wie der ungeduldige Gärtner auf Speed, den noch drei Tage gefragt hat.
00:20:54: Warum, her geht es nochmal?
00:20:56: Steht da noch kein Mammutbaum!
00:21:06: Vielleicht wäre es darum gerade extrem hilfreich wenn man einmal einen komplett anderen Blick auf Veränderungen entwickelt Ein Blick, wo weniger nach so fertigen ego- befriedigenden Ergebnisse geirrt, sondern mehr echte Interessen für den eigentlichen Prozess entwickelt.
00:21:23: Ein Blick wo nicht ständig wie ein nervöser Aktiehändler fragt, steigt der Kurs?
00:21:29: Wird es besser?
00:21:30: Was bringt das mir jetzt?
00:21:32: Sondern eine Neugierung und entspannt beobachtet.
00:21:37: Interessant!
00:21:39: Was verwendet sich genau in diesem Moment eigentlich?
00:21:46: Denn möglicherweise finden es echte nachhaltige Veränderungen überhaupt nicht data, die wir krampfhaft versuchen, irgendetwas zu optimieren oder glatt zu bügeln.
00:21:56: Vielleicht vor der Veränderung genau data wo wir endlich einmal aufhören alles und jeder sofort bewertet zu müssen?
00:22:05: In diesem Moment haben wir die Rolle vom arroganten Richter verläumt und wieder bereit sind diese staunenden Rollen vom Entdecker einzunehmen!
00:22:16: Verständig urteilt, der schaut nämlich nur Stur auf das Endergebnis.
00:22:21: Er will renditen!
00:22:24: Werden gegen Neugierung beobachtet, darf auch plötzlich den Weg überhaupt wahrzunehmen?
00:22:30: Und manchmal ist – nein eigentlich fast immer – liegt genau in dem Warnen vom Weg die eigentliche Fundamentalveränderung.
00:22:43: Wenn wir über die ständig Bewertung sprechen, dann werden wir hier nicht über so kleine sympathische Eigenheiten für uns denken.
00:22:52: Wir reden über handfeste Neurosen, die so selbstverständlich geworden sind, dass man sie gar nicht mehr bemerkt hat.
00:23:00: Die Seerenbewerter praktisch ununterbrochen – vierzehn Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche.
00:23:07: Es bewertet Situationen, Menschen zu Wetter Kleidung vom Nachbarn, dein eigenentscheidigen Spröcherlebnis und als Entgegner die selber.
00:23:20: Eigentlich ist das aus evolutionärer Sicht auch völlig nachvollziehbar.
00:23:25: Unseres Hirn ist Fuhl Es macht gar nichts Es mag Schubladen Es macht Klarheit Und einfache Antworten In.
00:23:34: all das spart Energie.
00:23:37: Die Welt ist schon kompliziert genug, also versucht die Graumasse da oben ständig alles in zwei Kategorie zu pressen.
00:23:45: Gut oder schlecht?
00:23:48: Richtig oder falsch?
00:23:50: Erfolg oder Misserfolg?
00:23:53: Freund oder Feind?
00:23:57: Das Problem dabei ist überhaupt nicht Bewertung an und für sich!
00:24:01: Dies ist ein Überlebenswerkzeug.
00:24:04: Das Problem entsteht in diesem Moment, indem du daran ganz besitzt bist zu glauben, dass deine allererste Emotionalbewertung bereits die absolut unumstößliche Wahrheit ist.
00:24:17: Stell dir vor, du gehst nach Monaten wieder mal gut schocken!
00:24:21: Nach exakt zehn Minuten brennen deine Lungen, dein Puls ist auf hundertdachzig und du bist komplett außer Atem.
00:24:29: Das wäre das nächste Mal einfach eine völlig neutrale objektive Beobachtung.
00:24:34: Dein Körper zeigt dir physiologisch ganz wertfrei, wo der Aktwelt steht.
00:24:41: Merkst du wie toxisch das ist?
00:24:43: Also einfache Beobachtung wird sofort eine dramatische Identität basteln!
00:24:49: Ich bin eben unsportlich.
00:24:52: Akte geschlossen.
00:25:02: Und genau den Blödsinn machen wir in allen Lebensbereichs.
00:25:07: Du hältest einen Vortrag im Geschäft und bist nervös.
00:25:09: Was macht dein Kopf draus?
00:25:12: Die feste Überzeugung, ja ich kann einfach nicht vor Leuten reden.
00:25:18: Du bekommst im Job einen Absage.
00:25:20: Dich hier zieht es von Zeit.
00:25:23: Ich bin halt nicht gut genug!
00:25:24: Du fährst mit der ganz neuen Gewohnheit an und merkst nach einer Woche noch nichts.
00:25:29: Die Auswehrgeschichte, ah den ganzen Coaching-Kack bringt auch überhaupt nix.
00:25:35: Mich fasziniert das als Mentalcoach immer wieder aufs Neue.
00:25:39: Wie kann man nur so... verdammt wenig Geduld mit der Eigenentwicklung haben.
00:25:45: Wir wissen doch eigentlich alle aus unserem eigenen Leben, dass fast alles was einen echten Wert hat Zeit braucht.
00:25:53: Niemand erwartet vom Haus das es drei Tage nach dem Spatenstich beziehungsfertig ist.
00:26:01: Sobald es allerdings um uns selber geht, verlieren wir Klasse in den Millisekunden.
00:26:07: Warum?
00:26:09: Weil ein Urteil unsere falsche Sicherheit vermittelt!
00:26:12: Das Kirn hat es auch sehr gerne akten zu schliessen.
00:26:16: Das Leben leider nicht, das Leben liebt Prozess und die Prozesse sehen von Natur aus erst einmal chaotisch aus.
00:26:26: Wenn irgendwo in den Inneren umgeblich ein altes Haus renoviert wird versteht jeder Mensch mit einem Funkerverstand sofort dass die Baustelle nichts fertiger Ändergebnis darstellt.
00:26:38: Niemand fährt an diesem Gebäude vorbei Fassaden komplett eingerüstet sind, wo der Schutt aus den Fenster fliegt und sagt Kopfschülern.
00:26:49: Was für eine furchtbare Gebäude!
00:26:51: Das wird nie wieder ein Haus.
00:26:52: Schau dir mal das Chaos an.
00:26:56: Will?
00:26:57: Wir wissen alle.
00:26:58: Renovieren verursacht Dreck.
00:27:01: Sie erzeugen infernalische Lernen.
00:27:03: Sie bringen die Phasen von der totaler Unordnung mit sich.
00:27:07: Da werden Wände mit dem Vorschlaghammer eingerissen, altige Leitungen rausgerissen und Böden aufgestimmt.
00:27:15: Kurzzeitig sieht es in diesem Haus dreimal schlimmer aus als vor der Renovierung – aber das ist der einzige Weg zur Neuierung.
00:27:25: Interessanterweise verliere mir das logische Verständnis komplett sobald die Baustelle unseres eigenen und doch sehr persönlichen Leben betrifft!
00:27:36: Hier erwarten wir den plötzlichen, kleinen sauberen Ablauf.
00:27:40: Wir erwarten lineare Fortschritte ohne jegliche Rückschläge.
00:27:44: Wachstum ohne die dezukörige Unsicherheit.
00:27:48: Radikale Veränderung aber bitte ohne jeglichen Innern und unseren Widerstand!
00:27:55: Und wenn es dann wieder mal kompliziert staubig oder zu laut wird interpretieren mir das sofort als untrügliches Zeichen dass irgendetwas gewaltiges Schief läuft.
00:28:06: Dabei könnte genau das Gegenteil der Fall sein.
00:28:10: Das Chaos ist oft nicht ein Zeichen für Scheitern, es ist ein Zeich dafür, dass der Umbau in vollem Gang ist.
00:28:25: Nimm zum Beispiel das grosse Thema Abgrenzung – ein absoluter Klassiker bei mir im Coaching!
00:28:33: Vielleicht kennst du diese Situation sogar eins zu eins aus deinem täglichen Leben?
00:28:38: Jahrelang hast du zu allem Jahr gesagt obwohl dein Körper innerlich nein geschraubt hat.
00:28:45: Du hast klaglos zusätzliche Aufgaben im Büro übernommen, bist am Wochenende eingesprungen, hast Laune von deinen Partner oder deine Partnerin abgefangen und das hast du absolut jedem recht gemacht.
00:28:59: Hutz!
00:29:00: Du bist der absolute Traummensch für alle unverschämten Energieräuber gewesen da draussen.
00:29:07: Irgendwann kommt dann der Punkt in dem du im Spiegel merkst Wenn ich so weitermache, klappe zusammen.
00:29:15: Du triffst eine Entscheidung und du fährst an klare Grenzen zu sitzen.
00:29:21: Du sagst zuerst einmal in deinem Leben ein klares, deutliches Nein!
00:29:26: Ich mache das nicht.
00:29:29: Entge es was?
00:29:30: Plötzlich wird zum Karton so richtig unangenehm.
00:29:34: Die Menschen im Umfeld reagieren massiv irritiert.
00:29:38: Ihre Erwartungen an deine permanenten Verfügbarkeit sind eiskalt enttäuscht worden.
00:29:45: Es entstehen hässliche Diskussionen.
00:29:48: Menge Personen reagieren sogar richtig verärgert, werfen dir vor, dass sie plötzlich egoistisch wurden und ziehen sich zurück.
00:29:58: Und was macht der ungeschulte Geist genau in diesem Moment?
00:30:03: Er betrachtet das sozialen Gewitter als der ultimative endgültige Beweis dafür, dass die Veränderung ein Fehler war.
00:30:12: Man bekommt Angst!
00:30:14: Ein schlechtes Gewissen und ruht den Zoffer Panissug.
00:30:17: Oh Gott, Entschuldigung!
00:30:19: Ich mach's dir schon bitte!
00:30:20: Hämt mich doch wieder lieb!
00:30:24: Dabei ist der ungemütliche Moment der allererste echte stahlarte Hinweis darauf, dass deine Veränderung endlich funktioniert.
00:30:33: Überlegt euch mal logisch... Wenn es sich über die Jahrhundert ein bestimmtes Bezüchungsmuster eingespielt hat, wäre es doch eine medizinische Wunder, wenn das Umfeld nicht reagieren würde, wenn du das Muster einseitig aufkündigst.
00:30:48: Du bringest das gesamte System zum Gewackeln.
00:30:51: Das System muss ich jetzt erstmal neu sortieren.
00:30:55: Veränderungen bleiben nämlich nie ohne Konsequenzen.
00:31:00: Aber wir interpretierten die Konseqenz fast immer vorschnell und völlig falsch!
00:31:06: Wir beginnen... Der Kardinalfelder aus dem Denken.
00:31:10: Wir verwechselt unangenehm mit falsch.
00:31:15: Schreibt doch den Satz gerade am besten hinter die Ohren!
00:31:18: Das sind zwei völlig unterschiedliche Galaxien, ein brutaler Muskelkater ist extrem unangnehm.
00:31:28: aber darum ist doch der sportlichen Training absolut nicht falsch.
00:31:33: Ein ehrliches, klärenes Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin kann sich anfühlen wie ein Gang zum Schafffot.
00:31:41: Aber darum ist die Ehrlichkeit doch nicht falsch!
00:31:46: Eine neue grosse, berufliche Verantwortung zu übernehmen kann in nachts um den Schlag bringen.
00:31:52: Aber drum ist deine persönliche Entwicklung definitiv nicht falsch.
00:31:57: Jede Form von echtem Wachstum fährt mit Reibung an Weil Entwicklung bedeutet, dass du vertraute, austretende Pfad verloscht.
00:32:07: Unseres Hirnen liebt vor Herzagbarkeit.
00:32:11: Sobald etwas anderes wird, entsteht das System Unsicherheit und Unsicherheiten fühlt sich für uns Säugetiere nur mal selten an wie Wellness.
00:32:22: Das bedeutet aber nicht, dass gerade etwas schief läuft.
00:32:25: Es bedeutet schlicht und ergreifend.
00:32:28: Du betrittst gerade Neuland.
00:32:38: Ich denke in diesen Moment oft an die Wanderungen in den Bündner Bergen.
00:32:42: Wenn du dir vornimmst, einen Albergipfel zu bestiegen verläuft der Wanderweg auf der Karte selten als Schnurgrad als vertierte Linie direkt nach oben.
00:32:54: Der Weg macht Kurve!
00:32:56: Er führt in engen Serpetinen durch den Wald.
00:33:00: Er zwingt in so einem Umweg.
00:33:02: Mengen ist für dich scheinbar sogar wieder ein Stück weit in die komplette Falschrichtung weg vom Gipfel.
00:33:09: Gelegentlich verlierst du auf einem Zwischenstück sogar wieder mühsam erkämpfte Höhenmeter bevor es am nächsten Hang wie der Stahlberg hochgeht.
00:33:19: Wer jetzt jede von diesen Kurven, jeder von den scheinbaren Umwegen und jeden kleinen Abstieg sofort wütend als fatalen Planungsfelder vom Alpenverein interpretiert, wird irgendwann frustriert auf dem Absatz umdreien sich in das Auto setzen und nie die Aussicht vorbeugnissen können.
00:33:40: Wer hingegen verstanden hat, dass die Umwege Kurve und Täter die topografischen Natur vom Berg sind, dass sie der einzige Weg nach oben sind?
00:33:52: Er lebt exakt in gleich Strecken mit einer völlig anderen mentalen Haltung.
00:33:59: Er flucht vielleicht weil es anstrengend ist aber er zweifelt nicht an seiner Entscheidung.
00:34:07: Und genauso verhalten sich's mit deiner persönlichen Veränderung im Leben.
00:34:12: Wir erleben im Alltag einen kleinen, völlig normalen Rückschlag und glauben sofort wir sind als Mensch komplett gescheitert.
00:34:21: Wir erlebe den Phasen voller Zweifel und glauben Augenblicklich die ganze Entscheidung sei von Grund auf falsch gewesen.
00:34:30: Wir leben ein paar Tage emotionaler Unsicherheit und kommen zum Schluss – wir haben kompletten falsche Lebenswege gewählt!
00:34:40: Vielleicht wäre es einfach mal an der Zeit Die Situation ist, einfach mal zu betrachten was in der Realität ist.
00:34:50: Reine Beobachtung!
00:34:53: Kein Urteil, kein Beweis.
00:34:56: Keine endgültige Wahrheit über den Wert als Mensch.
00:35:00: Einfach nur eine simple neutrale Beobachte.
00:35:07: Das klingt in der Theorie natürlich super simpel aber in der Praxis ist es nahe anspruchsvoll.
00:35:15: Warum?
00:35:16: Weil wir in einer leistungsgesellschaft sozialisiert worden sind, wo ein Ergebnis über alles liebt.
00:35:24: Wenn wir vom Morgen bis am Abend mit polierten Erfolgsgeschichten gefüttert werden.
00:35:31: Wir sehen auf Social Media die perfekten Vorher-Nachherbilder!
00:35:35: Wir sehen Menschen immer nur auf dem nahen Gipfel stehen und die Kamera grinsen.
00:35:42: Was wir in dieser gefilterten Welt aber so gut wie nie das Gesicht bekommen, sind die quälenlangen und spektakulären Phasen dazwischen.
00:35:53: Die Nächte voller Zweifel!
00:35:56: Die Phase der Unsicherheit, in denen kein Mensch auf dem Planeten weiß, ob sich die ganz nahe Aufwand am Ende des Tages überhaupt jemals gelohnt hat.
00:36:07: Dadurch entsteht unser Kopf die völlig verzerrte Gefährlichvorstellung.
00:36:12: Echte Veränderungen müssen sich von Sekunden einsagen, grossartig, heroisch und absolut eindeutig anfühlen.
00:36:21: Doch die Realität des Lebens steht in anderen Geschichten.
00:36:24: Die meisten bedeuten Entwicklung verlaufen absolut unspektakulär.
00:36:37: Wenn wir bis hierher gekommen sind, können wir natürlich diese berechtigten Fragen stellen wie das Ganze im stressigen Alltag überhaupt funktionieren soll?
00:36:47: Es klingt ja in der Theorie wunderbar, wie ich das heute im Mikrofon trete.
00:36:52: Weniger bewerten, mehr beobachten, mehr neugieren, weniger Urteil bla bla bla... Aber spätestens morgen Morgen, wenn der erste Stärker im Büro auftaucht, wenn ein wichtiges Kundengespräch absolut nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben oder wenn die neue Gewohnheit nach zwei Wochen immer noch keine sichtbare Wunder vollbracht hat dann sind wir doch oft schneller wieder im alten Bewertungsmuster, als es lieb ist.
00:37:21: Warum ist denn das so?
00:37:23: Ganz einfach!
00:37:25: Weil bewerten unglaublich bequemisch.
00:37:28: Ein Urteil beendet eine Geschichte.
00:37:31: Eine Beobachtung öffnet sie.
00:37:33: Wenn ich sage, oh, das ist ein kolossaler Fehler Dann ist die Sache für Zierne mental abgeschlossen.
00:37:42: Ja der Stempelaufdruck vierabend.
00:37:45: Wenn ich hingegen als Coach frage, was ist passiert?
00:37:50: Was kannst du daraus lernen?
00:37:52: Dann bleibt die Tür speirangelweit offen.
00:37:55: Dann fährt ein anstrengender Denkprozess an.
00:37:59: Dann entsteht emotionale Unsicherheit und genau diese Unsicherkeit versucht die meisten Menschen im Alltag panisch zu vermieden.
00:38:10: Dabei ist die Unsicherigkeit oft nichts anderes als ein absolut leerer Raum in dem echte Entwicklung überhaupt erst stattfinden kann.
00:38:20: Ich habe manchmal Stiedruck, dass wir Menschen die Unsicherheit behandeln wie ein ungebetener Gast auf einer Party.
00:38:28: Kommt da auch zu auf möchten wir sie möglichst schnell wieder loswerden.
00:38:32: Wir wollen sofortige Klarheit!
00:38:36: Wir wollen eine notariell beglaubte Garantie dafür haben das wir uns auf dem absolut richtigen Weg befinden.
00:38:44: Doch viele Sachen im Leben entstehen genau in dieser Phase, wo nicht alles glasklar ist.
00:38:51: Eine neue Bezüchung vor zum Beispiel immer mit totaler Unsicherheit an.
00:38:56: Eine radikale, berufliche Veränderung beginnt immer mit Unsicherkeit.
00:39:01: Selbst wenn wir über die Süd sind, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, gibt es unwägerlich Momente, die mitten in der Nacht die Zwiebeln am Zimmer durchlopfen.
00:39:13: Sogar rechtsstabiles Selbstvertrauen entsteht letztlich ausschließlich aus Situationen, in denen wir uns zunächst überhaupt nicht sicher gewesen sind ob wir die Herausforderung überhaupt meistern können.
00:39:26: Das Faszinierende daran ist dass wir später auf den Rückschau leben, oft genau diese Phase der totaler Unsicherheit als die wichtigsten und wertvollsten Meilensteine unserer gesamten Entwicklung erkennt.
00:39:43: Während wir aber mittendrin stecken, möchten wir sie jedoch möglichst schnell überspringen.
00:39:50: Wir möchten die R&D fahren ohne Zeit vom Wachsen auszuhalten.
00:39:56: Doch so funktioniert eine Tour nicht und so funktioniert auch deine Psyche nicht.
00:40:11: Vielleicht ist das einer der Hauptgründe, warum Kinder die Welt zu völlig anders erleben als mir gestresste Erwachsene?
00:40:19: Kinder begegnet am Leben oft mit einer radikalen Neugier, die absolut benirmswert ist.
00:40:27: Ein dreijähriges Kind betrachtet den tiefen Gudeln auf dem Gehweg nicht und überleitzt erst logisch, ob das Innenspringen jetzt sinnvoll effizient oder karrierenfördernd ist.
00:40:40: Er springt einfach mit voller Freude rein!
00:40:43: Es entdeckt Auswirkungen.
00:40:45: Kinder möchten nicht ständig wissen, ob etwas gut oder schlecht ist.
00:40:50: Sie möchten einfach nur wissen was passiert.
00:40:55: Aber irgendwie im Laufe unseres Lebens verlieren wir einen grossen Teil der gesunden freien Haltung.
00:41:02: Man kommt in die Schule und lernt das Leistung bewertet wird.
00:41:06: Wir lernen das Ergebnis zählt.
00:41:09: Wir lernen dass es oft nur eine richtige und viele falsche Antwort gibt Und all das hat in einer Leistungsgesellschaft durchaus seine Berechtigung.
00:41:20: Problematisch wird es erst dann, wenn wir anfühlen unseres gesamten privaten, emotionalen Leben ausschließlich durch die Rationalbrille der Optimierung zu betrachten.
00:41:32: Dann wird aus jeder Erfahrung plötzlich eine stressige Prüfung.
00:41:37: Dann werden aus jeder Veränderung ein knallhaftes Projekt, wo bitteschön möglichst schnell Gewinn liefern muss!
00:41:45: Und vielleicht genau darum, falls wir uns als Erwachsenen so nendlich schwer einfach einmal nur wertfrei zu beobachten.
00:41:54: Dabei glaube ich zu tief, dass echte mentale Stärke viel häufiger mit Beobachtern zu tun hat, als die meisten der Menschen denken.
00:42:03: Wenn von mentaler Stärkung gerät wird, dann denkt viele sofort an isene Disziplin – brutalem Durchhalte-Wielen oder die Fähigkeit nie aufzugehen!
00:42:16: Doch vielleicht gibt es noch andere ganz leise Formen von mentaler Stärke, die überhaupt nicht geredet wird.
00:42:26: Ich definiere so die Fähigkeit, eine Situation einfach mal auszuhalten ohne sie sofort zu beurteilen oder zu müssen.
00:42:36: Die Mental-Fähigkeit und eine emotionale Unsicherheit im Raum auszhalten ohne sofort eine schnelle Antwort verlangen.
00:42:45: Fähigkeit in Entwicklung im eigenen Leben zu schälen, ohne stündlich zu überprüfen ob sie bereits den gewünschten Effekt erzielt hat.
00:42:54: Das erfordert maximale innere Stärke.
00:42:57: Denn es bedeutet dass wir unserem neurotischen Bedürfnis nach sofortiger Kontrolle nicht ständig nahe gehen.
00:43:04: Es bedeutet das wir akzeptieren, dass Menge ist existenzielle Antworten schlicht und ergreifend zeitbrauchend.
00:43:13: Es bedeutet, dass wir anerkennen, dass Entwicklung häufig im verborgenen Stadt findet.
00:43:20: Vielleicht kennst du das von Menschen, wo du sehr lange Zeit nicht gesehen hast?
00:43:25: Man trifft einen alten Freund nach zehn Jahren wieder und denkt sich plötzlich... Wow!
00:43:30: Du hast dich als Mensch massiv verändert.
00:43:33: Wahnsinn.
00:43:34: Das Interessante daran ist die tiefgreifende Veränderung hat ja selten ein einziger Tag stattgefunden.
00:43:43: Sie ist das Ergebnis von unzähligen kleinen, unschiebbaren Alltagserfahrungen.
00:43:49: Die Entwicklung war die ganze Zeit da.
00:43:53: Nur ist sie im stressigen Alltag für den Betroffenen selbst kaum sichtbar und vielleicht verhaltet sich es mit uns selber ganz ähnlich.
00:44:03: Vielleicht unterschätzen wir regelmäßig massiv was gerade in diesem Moment wächst weil man wie gebannt nur auf die grossen sichtbare Resultate startet.
00:44:21: Und genau darum mag ich dir ein bisschen den Unterschied von Fragen so unglaublich gerne.
00:44:28: Stell dir einmal den Unterschied im Kopf vor!
00:44:32: Wird es endlich besser?
00:44:34: Das ist eine Bewertungsfrage, sie erzeugt Druck.
00:44:39: Was verändert sich gerade?
00:44:42: Ist eine reine Beobachtungsfrage?
00:44:44: Sie erzeugte Neugier.
00:44:48: Ist das echt damals die richtige Entscheidung gewesen?
00:44:54: wo dich vielleicht nachts wachhaltet.
00:44:59: Was für konkrete Auswirkungen hat die Entscheidung heute auf mich?
00:45:04: Das ist eine reine Beobachtungsfrage.
00:45:08: Funktioniert die neue Methode überhaupt?
00:45:11: Bewertungsfrage!
00:45:14: Was kann ich denn genau jetzt aus dieser Situation lernen?
00:45:18: Die Unterschiede im Satzbau wirkt klein, ja fast schon die Wortklauberei doch sie verändern die gesamte Haltung, mit der du auf dein eigener Leben blickst.
00:45:32: Plötzlich geht es nicht mehr darum möglichst schnell das Urteil zu fehlen und Takt zu schliessen.
00:45:38: Plätzlich geht es darum etwas zu verstehen... Es geht darum zusammenhängen zu erkennen!
00:45:45: Es geht drum fine Entwicklungen wahrzunehmen bevor wir sie mit unserem Stempel bewertet.
00:45:52: Und vielleicht ist dies eigentlich ehrliche Einladung vom der heutigen Podcast-Folge.
00:45:58: Nicht alles sofort panisch in den Schubladejahren zu müssen, nicht jede emotionale Erfahrung sofort mit der Schule noten zu sehen sondern neugieriger zu werden vielleicht sogar ein bisschen freundlicher und gnädiger gegenüber dem eigenen chaotischen Prozess.
00:46:18: Dann sind wir doch mal ganz ehrlich.
00:46:21: Wir wissen alle nicht weil die Erfahrungen später einmal wichtig sein werden für uns.
00:46:27: Wir wissen nicht, welches schienbar unbedeutig Begegnung unseres gesamten Denkveränder wird.
00:46:35: Wir wissen auch nicht, welche schmerzhafte Herausforderung für uns genau das beibringt, was wir auf keinem anderen Weg der Welt gelernt haben.
00:46:45: Das Leben verratet unsere Dinge fast nie im Voraus und vielleicht ist genau das gut so.
00:46:53: Denn dadurch bleibt Raum für Überraschungen!
00:46:57: Raum für echte Entdeckungen.
00:47:00: Raum für Entwicklung, die wir in unserer begrenzten Logik niemals planen konnten.
00:47:15: Wir wüssten rückblickend doch nie welche Krise uns letztendlich gerettet hat.
00:47:21: Das Leben liefert ihr jetzt mal kein Pusch nach Richtung Smartphone.
00:47:25: Achtung, Achtungen!
00:47:27: Die nächsten sechs Monate werden die absolute Hölle für dich.
00:47:31: Aber im Jahr zwanzig-neunundzwanzig wirst du mir dafür tanken Wenn du ein spanans Buch lissst und noch zwanziger Seite einen unvorhergesehen extrem mühsamer Konflikt für die Hauptfigur auftauch, klappst du das Buch ja auch nicht würden, sonst sagst du was für eine K-Bistare?
00:47:49: Nein... Du lissesch weiter Du vertraust darauf, dass die ganze Geschichte noch nicht fertig erzählt ist... ...dass dann ein Kapitel kommt, das den ganzen Sinn gibt.
00:48:00: Also warum bist du mit deinem eigenen Leben so nah und ungeduldig?
00:48:05: Du steckst vielleicht gerade mitten in einem spannenden Kapitel vom Leben zu ihr Schatz.
00:48:10: abschließend vernichteter Fazit Das zeigt sich besonders im Bereich von Beziehungen Egal ob Partnerschaft, tiefe Freundschaft oder Familie.
00:48:21: Bei Bezüchigen entwickelt sich jetzt mal seltener Schnurgrad wie auf der Autobahn.
00:48:26: Sie bewegt sich ständig, sie verändert sich.
00:48:30: Wer ernsthaft erwartet, dass eine gute Bezügung immer nur angenehm und harmonisch sein muss, wird zwangsläufig enttäuscht werden.
00:48:38: Nein nicht weil die Bezückung per se schlecht ist sondern weil bezüchige lebendig sind.
00:48:45: Und alles was lebendiger auf dem Planeten verändert sich ununterbrochen Und ein ehrliches, aber verdammt unkenutliches Gespräch hat es nächstes Mal.
00:48:56: massiv in Spannung im Raum erzeugen und langfristig aber tiefs Vertrauen schaffen, die zwei Menschen verbinden.
00:49:05: Ein heftiger Konflikt kann extrem unangenehm sein – und gleichzeitig das stabile Fundament für echtsgegenseitiges Verständnis bildet!
00:49:15: Doch all diese wunderbaren Entwicklungen bleiben für dich unsichtbar, wenn du jede einzelne Situation im Effekt sofort bewertest.
00:49:24: Denn siehst du nämlich immer nur dachtwählschmerzhaft im Moment!
00:49:28: Du siehst nicht die langfristige Entwicklung, du siehst lediglich deine eigene limitierte Interpretation der Realität.
00:49:39: und vielleicht liegt genau dort die grösste und schönste Herausforderung des gesamten menschlichen Lebens Nicht sofort wissen zu müssen, was etwas bedeutet.
00:49:49: Nicht sofort das Urteil fehlen zu müssen!
00:49:52: Nicht sofort absolute Klarheit haben zu wollen.
00:49:55: Ja... Das fällt uns schwer, weil wir die Sicherheit über alles lieben.
00:50:01: Doch genau diese Gewissensheit steht uns im echten Leben fast nie zur Verfügung.
00:50:14: Darum bleibt es letztlich nur eine einzige echte Alternative und die Alternative heißt Vertrauen.
00:50:24: Ich meine damit aber nicht, dass naive Spirituelle Wischivasche vertrauen, dass alles schon irgendwie von alleine gut kommt während man passiv auf den Gutsch huckt.
00:50:34: Nein!
00:50:34: Ich mein das stahlharte Mentalvertrauen, das wir nicht jede einzelne Fahrung sofort beurteilen müssen.
00:50:43: Dass wir nicht jedes unfertige Kapitel aus dem Leben bewerten müssen wenn es gerade erst geschrieben wird dass man nie jede Unsicherheit sofort als verteilen Fehler interpretieren muss.
00:50:57: Vielleicht braucht man deshalb im Alltag viel häufiger Haltung von einem mutigen Entdecker.
00:51:02: Ein Entdeckern macht sich doch nicht auf der beschwerlichen Wege, weil er bereits im Vorfeld ganz genau weiß was am Zielort finden wird.
00:51:12: Er geht los, weil es neugierig ist!
00:51:14: Weil er bereit ist für die Realität überrascht zu werden... Weil er akzeptiert, dass nicht jede Abzwiegung im Vorfeld planbar ist und nicht jeder Umweg ein Fehler sein muss.
00:51:26: Und genau das wäre eine extrem hilfreiche befreiende Haltung für die eigenen Leben.
00:51:32: Nicht ständig der Unwarnherzig richten Sie!
00:51:36: Nicht laufend Not an sich zu verteilen sondern neugierig genug bleiben um zum nächsten Mal einfach nur ganz wertvolle Worte zu nehmen.
00:51:50: Vielleicht beginnt genau dort die Wahr in der Freiheit, im Moment wo wir aufhören alles und jeder sofort bewertet zu müssen.
00:51:59: In dem Moment wo man aufhört jede Veränderung aus dem Alltag nach ihrem unmittelbaren Nutzen beurteilen.
00:52:07: Im Moment haben wir vielleicht neugierig genug werden um das Leben nicht vollständig zu benoten sondern es tatsächlich in voller Zeug zu erleben.
00:52:20: Deshalb meinen ganz konkreten, provokanten Out-Site-Box Impulse für die kommenden Wochen.
00:52:28: Schmeiss alle deine Drehbücher weg!
00:52:30: Schick den innernützlichen Mal für ein paar Tage in der unbezahlten Urlaub.
00:52:36: Gehe hier aussitzen und hör auf jede von deiner Erfahrung, jeder von deines Emotions und jeden Veränderung permanent benoten wie eine frustrierte Lehrperson kurz vor der Sommerferie.
00:52:50: Vielleicht muss die neue Gewohnheit in dieser Woche noch überhaupt kein Messbares Wunder bewirken.
00:52:56: Vielleicht darfst du sie einfach mal machen lassen und schauen, was passiert?
00:53:03: Vielleicht müssen deine nächsten Ferien gar nicht perfekt werden.
00:53:07: Vielleicht dürft sie einfach nur erlebt werden inklusiv Kieselstein am Strand und Regen.
00:53:16: Und vielleicht muss das eine verdammt schwerer ehrliche Gespräche, wo du schon so lange von dir herbeschiebst, gar nicht so erfolgreich sein.
00:53:26: Vielleicht darf es für den Anfang einfach nur mal stattfinden!
00:53:57: Und jetzt noch eine Gedankenfrage des Schlusses der Folge für dich.
00:54:03: Wenn dein Leben kein Produkt ist, das am Ende des Monats bei einer Qualitätskontrolle bewerten muss?
00:54:10: Was genau vorstattet ihr morgen mit dieser ganzen Freiheit da, die entsteht Wenn du aufhörst, dich selbst ständig zu benoten, denk doch mal darüber nach.
00:54:23: Ich wünsche dir, dass du Neugierig bleibst.
00:54:26: Lass die Benotung stecken und leg das Klemmrad weg!
00:54:32: Ich wünsch dir, blieb neugierige, lass diese Noten stecken, schick den Nützli Pferi.
00:54:38: Und denke immer dran, dein aktuelles Baustell im Leben ist kein Totalschaden... sondern sie ist lebendig bewiesen, dass du am Leben bist und renovierst.
00:54:49: Das war für mich, Mascot und tschüss.
00:54:52: und weg!
00:54:53: Zwischen der Ohren, der Podcast für mentale Stärke und eine gesunde Lebensinstellung von und mit dem Mental Coach mentalcoa.ch.
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